Umwelt und Landschaft

Die Gemeinde Wädenswil charakterisiert sich durch Gegensätze: Stadt trifft auf Land und als Ort in der Nähe der Stadt Zürich gehören wir zur Agglomeration. Die Politik muss dadurch unterschiedlichste Bedürfnisse berücksichtigen und Interessen ausgleichen.

 

Wädenswil ist gemäss kantonaler Richtplanung eine der Städte im Kanton, wo ein Wachstum stattfinden soll. Das heisst, es kann und soll im besiedelten Gebiet in Wädenswil und der Au weiter gebaut und verdichtet werden. Die umliegenden Gebiete sollen jedoch als Naherholungsraum möglichst natürlich erhalten werden.

 

Die SP Wädenswil setzt sich für eine sanfte und moderate Entwicklung der Stadt ein. Gebaut und verdichtet werden soll, wo dies sinnvoll ist und für die Bevölkerung nicht zur Belastung wird. Als Ausgleich fordern wir genügend Grünflächen in den Quartieren. Die Bevölkerung soll auch möglichst ungehindert und an vielen Orten Zugang zum See haben und sich in der näheren Umgebung in der Natur erholen können.

 

Es ist hauptsächlich ein Verdienst der SP Wädenswil, dass das Gebiet Stoffel nicht überbaut worden ist. Die Partei konnte zusammen mit anderen Akteuren auch einen Golfplatz im Gebiet Beichlen verhindern und damit Landwirtschaftsland erhalten. Ein weiterer Erfolg, der wesentlich auf das Konto der SP Wädenswil geht, ist der Bau des Seeuferwegs zwischen Giessen und Richterswil.

 

Bei politischen Vorstössen und Entscheiden lässt sich die SP Wädenswil stets auch von den Kriterien Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit lenken. Damit wir alle in einem gesunden und sicheren Umfeld leben können, fördern wir den öffentlichen, den Velo- und den Fussgängerverkehr, Tempo-30-Zonen, Bauen nach strengen Energiestandards sowie Bepflanzungen, die sich positiv auf die Luftqualität und das Klima auswirken.